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Der Pulverturm der Burg

Ein Teil der erhalten gebliebenen Stadtbefestigung

Fünf Türme begrenzen die Anlage der Burg in Esslingen. Der Pulverturm (früher Oberer Turm genannt) bildet die Nordost Ecke. Er entstand 1219, als Esslingen durch die Erhebung zur Stadt erstmals durch Mauern geschützt wurde.

Der Pulverturm wurde zur Aufbewahrung von Schießpulver gebaut, was bis in das 20. Jahrhundert üblich war. Gefürchtet war die Explosion eines Pulverturms, da dies große Schäden verursacht hätte. 1981 wurde der Pulverturm renoviert und zugänglich gemacht. Durch eine Wendeltreppe im Inneren des Pulverturms ist eine genauere Besichtigung möglich. Zwischen dem Pulver- und Dickem Turm ist eine Mauer mit zahlreichen Durchblicken erhalten geblieben. Erwachsenen als auch Kinder besuchen heute die Anlage, um sie zu besichtigen.


Die Esslinger Burg

Dicker TurmEin bedeutendes Zeugnis der Befestigungskunst

Die Esslinger Burg gilt als eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Dabei spricht man jedoch nicht im wahrsten Sinne des Wortes von einer Burg, sondern von einem Teil einer erhalten gebliebenen mittelalterlichen Stadtbefestigung mit fünf Türmen.

Mit der Benennung zur Stadt im Jahr 1219 von Friedrich II. wurde Esslingen wohl erstmals durch Mauern geschützt. Erbaut wurden diese damals von den Bewohnern.

Die Stadtbefestigung und der Vorpfosten wurden erst in den Jahren 1286 und 1287 von Rudolf von Habsburg durch zwei Schenkelmauern miteinander verbunden. Im 14. Jahrhundert folgte anschließend die dritte Schenkelmauer und im 15. Jahrhundert wurde die Anlage durch eine Burgsteige, einen Wall und einen Graben auf der Stadtseite erweitert.


Das Wolfstor

WolfstorEine Sehenswürdigkeit der Stadt Esslingen

Massiv gebaut, mit stadtseitiger Fachwerkaußenwand und an der Tordurchfahrt mit staufischen Löwen geschmückt – das Wolfstor.

Als ältester Torturm von Esslingen gehörte auch das Wolfstor zur Stadtbefestigung.

Die Tordurchfahrt schmückten die staufischen Löwen, welche sich auch im Wappen von Baden-Württemberg wieder finden. Unter den Staufern versteht man das schwäbische Adelsgeschlecht, das im 12. und 13. Jahrhundert mehrere schwäbische Herzöge und römisch-deutsche Könige und Kaiser hervorbrachte. Zu dieser Zeit erlebte zudem Esslingen die größte Blütezeit, da sie zur freien Reichsstadt wurde und nur dem Kaiser untertan war.


Das alte Rathaus

Altes RathausEin Glockenspiel das verzaubert

Als städtisches Kauf- und Steuerhaus um 1420 errichtet, gilt das alte Rathaus als Hauptwerk des alemannischen Fachwerkbaus. Mit seinem prächtigen Fachwerk-südgiebel beeindruckt es die Anwohner sowie die Besucher in Esslingen. Eine Giebelfront mit zierlichem Uhrentürmchen im Renaissancestil wurde von Heinrich Schickard, dem württembergischen Hofbaumeister und Baumeister der Renaissance errichtet. 1592 kam eine astronomische Uhr, welche die älteste funktionierende schmiedeeiserne Turmuhr Deutschlands ist, mit den allegorischen Figuren Justitia (Gerechtigkeit)und Temperantia (Mäßigkeit) dazu. Diese bewegen sich bei jedem Stundenschlag. Ein Adler, das Wappentier der freien Reichsstadt, schlägt dazu mit den Flügeln. Das alte Rathaus wurde im März 2007 zum „Denkmal des Monats“ ernannt. Durch die Spenden der Bürger stehen heute mehr als 200 Lieder zur Verfügung, die mit Lochbändern gesteuert werden. Das alte Rathaus beeindruckt durch seine massigen Eichenbalken und der roten Fassade.


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