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Der Schelztorturm

SchelztorturmUm Himmelswillen, was macht denn der Mensch da oben?!

Für viele ist er eine bekannte Sehenswürdigkeit in Esslingen und für die örtlichen Bewohner gehört er einfach dazu, wie der Neckar. Nach diesem besagten Turm ist ein Gymnasium sowie eine Klinik als auch eine Straße in Esslingen benannt. Außerdem ist er einer der letzten drei erhaltenen Tortürme der Stadt…Die Rede ist vom Schelztorturm.

Man geht davon aus, dass der Turm im 13. Jahrhundert erbaut worden ist. Den Namen erhielt er durch die Familie Schelch, die in der Nähe einen Hof besaß. Damals gehörte der Turm zur Stadtbefestigung. Zu dieser Zeit  markierte das Schelztor die nordwestliche Ecke und diente zum Schutz der ummauerten Pliensauvorstadt. Viele, viele Jahre später, blieb das Schelztor als Turm der Stadt immer noch erhalten.

 

Die Geschichte:

Im Jahr 1893 wurde der Turm wegen eines Ladeneinbaus geschlossen.

Dazu kam, dass zur Stadt hin eine Fachwerkwand erbaut wurde.

Erst hundert Jahre später, im Jahr 1993, sollte der Turm restauriert werden. Heute befindet sich im Schelztorturm ein Eiscafe, das zum Eisessen einlädt.

Doch neben der langen Zeit, die der Turm schon Esslingen schmückt, begeistert der Schelztorturm seit über 20 Jahren mit einem weiteren Blickfang – Den aus Plastik bestehenden „Skywalker“, der auf einem Stahlträger über dem Turm balanciert.

Für viele unwissende wird der „Skywalker“ oftmals als echter Mensch wahrgenommen. Da ist es wohl nicht unüblich, wenn viele im ersten Moment erschrecken und sich über die lebensmüde „Person“ wundern. Froh und erleichtert ist man dann jedoch allemal, wenn ein ortskundiger einen den Schrecken nehmen kann und erklärt, dass es sich dabei nur um eine Plastikfigur handelt. Doch wer kam auf diese Idee?

Ein Installationskünstler und Bildhauer namens Hubert van Goltz befestigte den künstlerischen Blickfang im Jahre 1989 am Schelztorturm. Hauptthema der Arbeiten des Künstlers ist das Verhältnis zwischen Mensch und Raum, wobei Übergänge und Brücken dem Künstler als Sinnbild für soziale und psychische Probleme gelten, die der Mensch zu überwinden hat. Die nur auf Silhouette reduzierte Figur ist daher oft als über einem Abgrund balancierend dargestellt. Den „Skywalker“ findet man nicht nur in Esslingen, sondern beispielsweise auch über dem Götzturm in Heilbronn oder der Kunsthalle in Mannheim.

 

Quelle: DAS KONZEPT GmbH, 12.12.2012

www.stuttgart-tourist.de/a-schelztorturm-esslingen
www.wikipedia.de
www.esslingen-bilderbuch.de/stadtbefestigung/schelztor/index.php

                 



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